Zum letzten Mal auf dem Jakobsweg– Die Großhabersdorfer Wanderer im Schwarzwald

Großhabersdorf – (mf) Insgesamt 355 Kilometer haben die acht Großhabersdorfer (davon ein Teil vom SVG) Jakobswegwanderer, seit 2012, hinter sich gebracht. Nahe dem Ortsteil Wendsdorf, das an dem zurzeit wohl bekanntesten Fernwanderweg liegt, hat man begonnen. Bei den zwei ersten Etappen wurden jeweils mehr als 40 Kilometer absolviert. Immer länger wurde die Anreise auf den nächsten Teilstücken, so dass man zuletzt zwei Übernachtungen einplanen musste. Dabei waren auch mal kernige Tagesmärsche, über mehr als 30 Kilometer zu bewältigen, um das vorbestellte Quartier zu erreichen. Die lange An- und Abreise war schließlich auch der Grund, warum sich die Gruppe nun entschloss, diesen Weg, nicht mehr weiter zu gehen. In diesem Jahr, ist man in Ergenzingen, im Schwäbischen, gestartet. Am Neckar entlang, immer Auf und Ab wurde nach 22 Kilometer Dettingen erreicht. Am zweiten Tag ging es in den Schwarzwald. Über Loßburg, dann an der idyllischen Kinzigentlang kam man an vielen Mühlen vorbei. Das Ziel war dann, nach anstrengenden 32 Kilometern, bei der es viele Höhenmeter zu überwinden galt, die Stadt Alpirsbach. Nach etwas mehr als 10 Kilometern, hatte man am dritten Tag, den Bahnhof in Schiltacherreicht und von dort die Heimreise angetreten. Sehr viele schöne Eindrücke von den durchwanderten Landschaften, Städten und Dörfern und die Harmonie innerhalb der Gruppe werden den Teilnehmern immer in Erinnerung bleiben. Elisabeth, die bei allen Etappen dabei war, ist mittlerweile vom Virus „Jakobsweg“ infiziert: Sie will im September die letzten 900 Kilometer – von Frankreich, über die Pyrenäen, nach Santiago deCompostela- alleine bewältigen.

Die Großhabersdorfer Wanderer im Schwarzwald

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